Public Viewing hat den Fussball revolutioniert

Nicht jeder Mensch möchte in ein Fussballstadion gehen, um ein Match live vor Ort zu verfolgen. Und selbst, wer will, muss erst einmal das nötige Kleingeld haben, die Zeit zur Hin- und Rückreise und das Glück, überhaupt noch eine begehrte Eintrittskarte zu erhaschen. Gerade bei internationalen Grossereignissen wie einer Fussball-Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft sind die begehrten Tickets früh vergriffen. Wer Peck in der Auslosung hat und keine entsprechenden Kontakte besitzt, kann dann nur noch Tickets aus zweiter Hand kaufen – für horrende Preise. 66 Prozent der Schweizer verfolgten die Fussball-Europameisterschaft im Jahr 2016 deshalb vor dem heimischen Fernseher, alleine, mit der Familie oder Freunden. Doch seit einigen Jahren gibt es dazu eine tolle Alternative: das Public Viewing.

Public Viewing: Ein Trend, der bleiben wird!

So gemütlich es im heimischen Wohnzimmer vor dem Fernseher auch sein mag: Eine Stimmung wie im Stadion kommt hier gewiss nicht auf. Auch, wenn das Public Viewing vielleicht keine neue Erfindung sein mag, ist es doch erst seit etwa zehn Jahren bei Fussballspielen gang und gäbe. In Bars, auf öffentlichen Plätzen oder in Hallen finden sich Fans vor allem bei internationalen Spielen zusammen, um gemeinsam anzufeuern, zu jubeln, zu feiern oder auch zu weinen. So können selbst jene Fussballfans echte Emotionen spüren, die nicht im Stadion inmitten der Fankurve sitzen. Und sogar Menschen, die sich sonst eigentlich nicht allzu sehr für Fussball begeistern lassen, finden am Public Viewing bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften ihren Gefallen. All jene Menschen, die im Public Viewing zusammenfinden, um den Fussballsport zu feiern und ihre Teams zu unterstützen, sind deshalb unsere heutigen „Fan-Angels“. Wir sagen Danke und wünschen Ihnen weiterhin viel Spass beim gemeinschaftlichen „Fernsehen“.