Was würde Fussball für alle Nicht-Fussballfans spannender machen?

Fussball ist für viele eine grosse Leidenschaft. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Europa und auf der ganzen Welt hat der Teamsport unzählige Mitglieder, Fans und Supporter. Das Finale des Sommermärchens im Jahre 2006 haben mehr als 600 Millionen Menschen verfolgt. Für die meisten Fans, die das Spiel der Lieblingsmannschaft oder ein Länderspiel gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden anschauen – egal, ob im Stadion, zu Hause oder in einem Lokal – gibt es nichts Schöneres, als die geteilte Freude, die gemeinsamen Emotionen und die unvergessliche Zeit. Doch nicht jeder ist so fussballbegeistert. Es gibt auch immer wieder Nicht-Fans, die mit Fussball nichts anfangen können und die „Hype“ um den Sport nicht verstehen.Doch wie kann man diese Menschen überzeugen? Wie kann man Männer, Frauen und Kinder, die nichts mit Fussball anfangen können in den Bann ziehen, der Fans und Fussballfreunde schon seit Jahrzehnten begeistert?

Mehr Fussball für Familien

Fussball ist ein Sport, der für jeden gedacht ist. Egal, ob Mann, Frau, Junge oder Mädchen – Familien, die ihre Leidenschaft teilen, sind immer eine Bereicherung im allbeliebten Teamsport. Leider kommt es bei Fussballveranstaltungen und gerade im Stadion immer wieder zu Fangewalt. Das Resultat ist, dass mehr und mehr Eltern sich unwohl fühlen, ihre Kinder mit ins Stadion zu nehmen oder aber mit andern Kindern und Aufsichtspersonen mitgehen zu lassen. Damit Fussball auch in Zukunft einen grossen Spass für Gross und Klein bedeutet, müssen die Stadien sicherer werden. Es muss verhindert werden, dass Gewalttäter überhaupt zum Zug kommen. Es muss präventiv gegen Fangewalt vorgegangen werden.

Mehr Gleichberechtigung für Männer und Frauen

Viele Frauen haben das Vorurteil, dass Fussball ein Männersport ist. Und auch, wenn in der Regel mehr Männer als Frauen Fussball spielen und auch der Profisport von Männern dominiert ist, gibt es ebenfalls viele Frauen, die Fussball mögen und Fussball spielen. Dennoch steht immer wieder das Thema der Gleichberechtigung im Mittelpunkt. Warum verdienen die Frauen, die beispielsweise in der Nationalmannschaft spielen, deutlich weniger als die Männer? Haben Männer und Frauen nicht die gleiche Bezahlung verdient? Ein Vorreiter in dieser Angelegenheit ist Norwegen. Der Norwegische Fussballverband hat angekündigt, Frauen und Männer der Nationalmannschaft ab diesem Jahr mit derselben Summe zu entschädigen. Und hieran sind auch die männlichen Kollegen beteiligt, denn sie geben einen Teil aus ihrem Budget ab, um die Gleichberechtigung herzustellen und zu unterstützen. Vielleicht könnte man auf diese Art und Weise auch der Frauenwelt verdeutlichen, dass sie in der Welt des Fussballes herzlich willkommen ist und ebenfalls auf Augenhöhe angesehen wird.

Nicht-Fussballfans von der Freude überzeugen

Fast jeder Mensch hat ein negativ belastetes Vorurteil gegen etwas, das er oder sie eigentlich noch nie ausprobiert hat. Hast du von deinem Partner, guten Freunden oder einem Familienmitglied bereits Sätze gehört, wie „Ne, das kann ich nicht leiden“ oder „Das macht doch überhaupt keinen Spass“ oder „Ich verstehe sowieso nichts von Fussball…“ ? Dann haben die Menschen sicherlich noch nie erlebt, wie sich die unglaubliche Stimmung in einem Stadion anfühlt. Versuche, diesen Nicht-Fan zu überzeugen, indem du ihn ins Stadion einlädst. Denn nichts ist überzeugender als das Erlebnis, die Freude und die Emotionen mit eigenem Leib zu spüren.